Profil anzeigen

NP-Adventsletter - Das 13. Türchen...

NP-AdventsletterNP-Adventsletter

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir wünschen Ihnen einen schönen Dritten Advent! Sie haben soeben das 13. Türchen des NP-Adventsletters geöffnet, dass Ihnen garantiert Glück bringen wird!
Wir stellen Ihnen heute einen vorweihnachtlichen Brauch vor, der Seeleuten auf Schiffen im Hamburger Hafen zuteil wird. Außerdem haben wir für Sie eine kleine Stilberatung, falls Sie sich unsicher sind, was in Sachen Mode zum Fest geht – und was besser nicht. Sie haben noch einen Riesenhaufen Pakete zu versenden? Weiter unten finden Sie die Laufzeiten und Fristen der gängigen Paketdienste für Ihre Weihnachtspost als Service. Als kleinen Upcycling-Basteltipp stellen wir Ihnen vor, wie Sie aus alten Jeans originelle Geschenkverpackungen zaubern.
Das Adventsletter-Team der Neuen Presse wünscht gute Unterhaltung.
Ihr Martin Voss, Redakteur
Oh Tannenbaum – Ahoi!

Weihnachtsbaum an Bord! Eine schöne Geste für die Seeleute. Foto: dpa
Weihnachtsbaum an Bord! Eine schöne Geste für die Seeleute. Foto: dpa
Seeleute im Hamburger Hafen haben in den vergangenen Wochen nicht sonderlich viel zu Lachen gehabt. Aber nun einen Grund zur Freude: Bei typisch norddeutschem Schmuddelwetter überbrachte der Weihnachtsmann den Besatzungen der Schiffe im Hamburger Hafen Weihnachtsbäume – mal schwungvoll über die Reling geworfen, mal mit dem Tampen oder dem Bordkran auf die Schiffe gehievt. Der Tannenbaum soll an Bord für etwas weihnachtliche Stimmung unter den Seeleuten sorgen.
Die Aktion des Nordmann-Informationszentrums ist ein kleines Dankeschön an die Besatzungen der Schiffe für ihren harten Job auf den Meeren, von dem wir alle profitieren, wenn wir beispielsweise Geschenke aus Übersee bestellen. Wegen der Corona-Krise können in diesem Jahr viele Seeleute an den Feiertagen nicht zu ihren Familien nach Hause.
Das „Tannenbaumwerfen“ im Hafen hat Tradition: Die Aktion gab es bereits zum 24. Mal. „Weihnachten auf See – das sind vielleicht die härtesten Tage für alle, die an den Festtagen nicht bei ihren Familien sein können, sondern auf den Hafen- und Hochsee-Schiffen ihren Dienst tun müssen“, betonten die Initiatoren.
 
So verbringen Sie die Feiertage stilsicher

Hässlich kann so schön sein: Ugly Sweater an Heiligabend machen Spaß.
Hässlich kann so schön sein: Ugly Sweater an Heiligabend machen Spaß.
Vom smarten Geschäftslook bis zum betrunkenen Elch auf der Brust: Die Wahl der Weihnachtsmode ist wichtig. Was soll es sein – schick oder hässlich? Laut Trendanalyst Carl Tillessen vom Deutschen Mode-Institut in Köln fallen in Deutschland zwei entgegensetzte Weihnachtstraditionen zusammen. Eigentlich feiere und beschere man hierzulande abends. „Dementsprechend zieht man sich auch abendlich an“, sagt der Experte. Merkt aber an: „Da knallt jetzt eine amerikanische Weihnachtskultur rein.“
Bei der amerikanischen Tradition stünden eher Bequemlichkeit und Intimität im Fokus. „Es gibt da eine gewisse Tendenz zur Pyjamaparty“, meint der Experte. Das äußere sich unter anderem in einer Unisexkleidung, die von Männern wie Frauen getragen werden kann.
Rückführen lässt sich die neue Entspanntheit zu Weihnachten in den vergangenen Jahren auch auf selbstgestrickte Pullover, erklärt Modejournalist Patrick Pendiuk vom Magazin „GQ“. Er sagt: „In der Folge hatten diese Pullover nicht die besten Looks. Sie sahen altbacken und ulkig aus.“
Daraus habe sich auch in den sozialen Medien eine Art Wettbewerb darum entwickelt, wer den absurdesten Weihnachtspullover trägt. „Was anfangs noch mit lustigen Rentiermotiven angefangen hat, endet heute schon bei Digitalprints von männlichen behaarten Oberkörpern und sexuellen Anspielungen“, erklärt Pendiuk weiter.
Wie lässt sich ein solcher Blickfänger kombinieren? Laut dem Modejournalisten David Kurt Karl Roth am besten gar nicht. Roth singt einen Abgesang auf die Hässlichkeit und setzt dem Trend humorvoller Weihnachtsmode verbal ein Ende. „Ironie ist tot! Wenn man sich also für einen Weihnachtspullover entscheidet, dann bitte ausschließlich in der Weihnachtszeit. Und immer mit Haltung tragen, niemals mit Augenzwinkern.“
Für den Ugly-Christmas-Sweater gibt Pendiuk hingegen Entwarnung. „Das ist eine Gefühlssache.“ Denn er findet: „Grundsätzlich kann man den immer tragen.“
Das hinge dann aber auch davon ab, in welchem Rahmen man sich bewege. Beim entspannten Essen mit der Familie an Heiligabend oder am Weihnachtstag könne der Sweater angebracht sein. „Es kann mitunter auch eine lustige Familientradition sein.“
Für alle, die sich gern in einen unschönen Pullover einmummeln wollen, hat Pendiuk einen Tipp. „Man sollte eine Jacke dazu so schlicht wie möglich tragen - und dem Pullover nicht die Show stehlen.“ Außerdem rät er zu dunklen Farben in der Kombination. Das wirke ruhiger.
Für alle, die sich zwischen gemütlich und elegant nicht entscheiden wollen, empfiehlt Pendiuk einen Stilmix. „Zum Beispiel ein Rundhalspullover aus Kaschmir oder ein Rollkragenpullover. Die kann man problemlos mit einem Sakko kombinieren.“
Diese Fristen gelten für die Weihnachtspost

Die gute Nachricht vorweg: Weihnachten wird stattfinden. Allerdings wird das Fest wohl kleiner ausfallen, es werden aufgrund der Kontaktbeschränkungen mehr Geschenke per Post versandt – was eine Mammutaufgabe für die Logistikunternehmen bedeutet. Da Heiligabend 2020 auf einen Donnerstag fällt, werden auch an diesem Tag noch Pakete ausgeliefert. Allerdings sollten Sie sich nicht auf eine Zustellung zum Last-Minute-Termin verlassen. Bei DHL heißt es, Express-Sendungsmengen dürften in der kommenden Hauptsaison des Shoppings den Vorjahreszeitraum um voraussichtlich mehr als 50 Prozent übertreffen.
Damit Ihre Geschenke pünktlich ankommen, haben wir hier für Sie die Laufzeiten und Fristen der gängigen Paketdienste zusammengetragen.
Upcycling: Originelle Geschenkverpackungen aus alten Hosen

Upcycling fürs Weihnachtsfest: So sieht die Geschenkverpackung aus einer alten Jeans aus. © Quelle: Alexandra Achenbach/Frechverlag
Upcycling fürs Weihnachtsfest: So sieht die Geschenkverpackung aus einer alten Jeans aus. © Quelle: Alexandra Achenbach/Frechverlag
Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern leider auch das Fest des Mülls. Geschenkpapier, Plastikfolie, Pappkartons – selbst in einem Zweipersonenhaushalt entstehen Berge an Unrat, wie Sie sicherlich selbst wissen. Wie Kollegin Sophie Hilgenstock recherchiert hat, geht es aber auch anders. Die Autorin und Bloggerin Alexandra Achenbach zeigt in ihrem Buch „Zero Waste Weihnachten“ (144 Seiten, 16,99 Euro), dass sich Nachhaltigkeit und Feierlichkeit nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Die Münchnerin gibt von Adventskranz über Christbaumschmuck bis hin zu Geschenkideen und Tischdeko jede Menge Tipps, wie man mit einfachen und natürlichen Mitteln ein ebenso strahlendes und schönes Weihnachten zaubert. Dabei spielen Upcycling und Selbermachen eine große Rolle, beispielsweise diese Geschenksäckchen aus alten Jeans:
Und so gehts: Man nehme eine aussortierte Jeans, breite sie auf dem Tisch aus und schneide die Hosenbeine in gerader Linie ab. Die Länge des Stoffschlauchs ist abhängig davon, was verpackt werden soll. Vorsicht! Vergessen Sie dabei nicht die Nahtzugabe von etwa fünf Zentimetern für den Boden des Säckchens. Für eine Standard-Weinflasche beispielsweise benötigt man in etwa eine Länge von 35 Zentimetern (inklusive Nahtzugabe).
Anschließend den Stoffschlauch auf links drehen und Seitennaht auf Seitennaht mit der bereits abgenähten Kante des Hosenbeins nach oben vor sich hinlegen. Für den Boden werden an beiden Ecken der Schnittkante zwei Quadrate mit Bleistift angezeichnet. Die Seitenlänge beträgt etwa drei Zentimeter. Dann die beiden Quadrate entlang der Markierung abschneiden. Jetzt wird die übriggebliebene, ursprüngliche Schnittkante mit einem Zickzackstich abgesteppt. Die ausgeschnittenen Quadrate bleiben noch unangetastet.
Für den Boden kommen nun die unteren Ecken dran. Falten Sie den Beutel nun so, dass die linke Seitennaht exakt auf der Bodennaht liegt. Durch das linke, ausgeschnittene Stoffquadrat öffnet sich zunächst ein Loch, um sich dann am Ende des Faltvorganges wieder zu verschließen. Die beiden Schnittkanten nun sorgfältig aufeinander legen und mit einer Zickzacknaht verschließen. Den Vorgang mit der rechten Ecke wiederholen. Fertig!
Das war die 13. Ausgabe unseres Adventsletters. Morgen um 10 Uhr öffnen Sie das 14. Türchen in Ihrem E-Mail-Postfach.
Sie haben Anregungen, die Sie hier gern lesen oder mit anderen teilen möchten? Beispielsweise das beste Keksrezept aus Kindheitstagen? Schreiben Sie uns gern mit Foto an: online@neuepresse.de
Bleiben Sie gesund!






Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.